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Mut zu sozialen Protesten!

5.10.09

Die neue Bundesregierung wird es an Eindeutigkeit nicht fehlen
lassen. Die bisherige Logik von Ökonomie und Politik wird bruchlos fortgesetzt, die Krisenverursacher werden geschützt und die Folgen der Krise werden brutal auf die Menschenabgewälzt.

Nach dem wattebäuschigen Slogan „In schwierigen Zeiten in
guten Merkel-Händen“ wird jetzt die Rechnung für die Menschen auf der
Schattenseite präsentiert. Aber Eindeutigkeit schafft Polarisierung, macht –so
hoffen wir –auch Mut und Wut, sich dieser Form der Krisenbewältigung zu
widersetzen.

Wir wenden  uns an die Öffentlichkeit, weil wir gemeinsam mit den Menschen
Widerstand in unterschiedlichen Protestformen in Gang setzen wollen. Ein
tragfähiges Bündnis von  sozial orientierten Menschen aus allen gesellschaftlichen Zusammenhängen,  sozialen Bewegungen und Gewerkschaften der neuen Beweglichkeit ist dringend angesagt.