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Naziaufmarsch in Augsburg verhindern!

*Liebe Genossinnen und Genossen,

Diesen Samstag (27.02.2010) findet in Augsburg ein großer Naziaufmarsch
statt, die Solid Augsburg würde sich über Eure Unterstützung bei den
Gegenaktivitäten  freuen.
*

   - *Treffpunk: 10.30 Uhr, Kreisbüro der Augsburger Linken (Wegbeschreibung
   auf www.Linksjugend-solid-augsburg.de)*

*Ihr könnt uns rund um  die Uhr über folgende Handynummer erreichen 0176 753
269 80 *



*Rassistische, antisemitische und andere Ideologien der Ungleichheit haben
bis weit in die Mitte der Gesellschaft Einzug gehalten. Mitglieder der
faschistischen NPD sitzen in bundesrepublikanischen Landes- und
Kommunalparlamenten. *

*Die NPD und die mit ihr verbundenen Freien Kameradschaften haben mit ihrer
Strategie der Erringung kultureller Hegemonie immer mehr Erfolge in Dörfern,
Städten und ganzen Regionen, auch in Augsburg! *

*Wir wenden uns entschieden gegen alle Formen der Diskriminierung "Anderer",
gegen jeden Nationalismus, Rassismus, Antisemitismus und gegen die
zunehmende Islamophobie, die Feindschaft und Ressentiments gegen Muslime
schürt. Wir sind einem konsequenten Antifaschismus verpflichtet, der nicht
allein die "Stiefelnazis" auf der Straße bekämpft, sondern auch die
strukturellen Bedingungen für Unfreiheit, Ungleichheit und Ausbeutung.

Die rechte Szene in Augsburg nimmt stetig zu, es ist unsere Pflicht diese
Entwicklung zu bekämpfen!*
*Es gilt den Nazis offensiv entgegenzutreten!  *

*KOMMT AM 27.02.2010 und ZEIGT FLAGGE. *msg
Solid Augsburg

 

 

Bildungsstreik!



Am 03.10.2009 wollen Neonazis rund um den Regensburger NPD Kreisvorsitzenden Willi Wiener in Regensburg aufmarschieren. Anlass für die Demonstration ist vordergründig der Bau einer Moschee, hintergründig soll durch die Ethnisierung sozialer Konflikte sowie durch das Schüren von Angst vor vermeintlichen oder tatsächlichen radikalen Islamist_innen die rassistische Ausgrenzung von Migrant_innen weiter vorangetrieben werden. Diesen rassistischen Aufzug gilt es sich in den Weg zu stellen.

Weitere technische Infos, den Versuch einer inhaltlichen Auseinandersetzung sowie Neuigkeiten rund um die Nazidemo findet ihr demnächst unter: regensburg.antifa.net

Naziaufmarsch am 03.10.2009 in Regensburg verhindern!

 

 

Fight Fortress Europe

Abschiebungen verhindern! Gemeinschaftsunterkünfte schließen !

Demonstration in Würzburg,
Samstag, 05. September 2009
12 Uhr am Hauptbahnhof in Würzburg

Die Gemeinschaftsunterkunft in Würzburg, …

Seit einigen Jahren gibt es in Würzburg, auf dem Gelände einer ehemalige Kaserne, welche im einem Industriegebiet, weit ab vom Stadtkern liegt, eine sogenannte Gemeinschaftsunterkunft für Asylsuchende. Die Unterbringung von Flüchtlingen in solchen Sammellagern soll, laut der Bayerischen Asyldurchführungsverordnung, „die Bereitschaft zur Rückkehr in das Heimatland fördern“ (§7, Abs. 5). Nicht nur das die Lebensweise in solch einer Unterkunft eine Zumutung ist, auch mit gesundheitlichen und psychischen Problemen haben die Flüchtlinge zu kämpfen. Ein Leben in diesem Lager bedeutet ein Leben auf engstem Raum, ohne Privatsphäre, ohne Selbstbestimmung. Ein Leben in dem man tagtäglich den selben Zaun, die selben Mauern und das selbe Elend vor Augen hat. Flüchtlinge müssen oft Jahre in solchen Lagern verbringen, dürfen nicht arbeiten (was zur Folge hat, dass ihnen oft vorgeworfen wird, sie seien zu faul zu arbeiten) und müssen jederzeit damit rechnen, abgeschoben zu werden. Sie sind aufgrund von rassistischen Sondergesetzen, wie der Residenzpflicht, in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt, was bedeutet, dass sie die jeweilige Stadt oder den Landkreis nicht ohne Genehmigung verlassen dürfen. Tun sie es doch, gilt dies als Straftat und kann somit als Abschiebungsgrund dienen. Rassistische Gesetze und Institutionen dienen dazu, Flüchtlinge systematisch auszugrenzen, sie psychisch unter Druck zu setzen, sie zu kontrollieren und einzuschränken. Sie werden gedrängt, wieder in ihre Herkunftsländer zurückzukehren oder in die Illegalität abzutauchen.

Gemeinschaftsunterkünfte wie die in Würzburg sind ein offensichtliches Kennzeichen der äußerst rassistischen Migrationspolitik in Deutschland. Menschen, deren einziges “Vergehen” es war, sich unerlaubt auf “deutschem Boden” aufgehalten zu haben, werden eingesperrt, bis ihre Abschiebung vollzogen werden kann. Ein Stützpfeiler dieser Politik gegenüber Flüchtlingen und MigrantInnen ist die Zwangsunterbringung in Heimen, Lagern und Knästen.

..und die kapitalistische Gesellschaft..

Der tagtägliche Rassismus macht andersdenkenden und „nicht-deutsch“ aussehenden Menschen das Leben zur Hölle. Rassistische Vorurteile sind fest in der Mitte der Gesellschaft verankert. Laut einer Umfrage der Friedrich-Ebert Sitftung 2006 stimmen 42,6 Prozent der Menschen in Bayern ausländerfeindlichen Aussagen zu. Um solche Denkweisen wie Antisemitismus, Rassismus, Nationalismus, Homophobie und Sexismus aus der Gesellschaft zu verdrängen braucht es eine grundlegende Veränderung dieser!
Die offen rassistische Positionen, das Denken in “Volk” und “Nation”, das Einteilen in “Dazugehörige” und “Nicht-Dazugehörige” sind weitgehend Konsens in der Bevölkerung. Wen verwundert es denn da, dass jeden Tag Beschimpfungen, Diskriminierungen und Übergriffe auf andersdenkende und aussehende Menschen verübt werden. Den rassistischen Konsens in Deutschland zu bekämpfen, heißt dementsprechend nicht nur, gegen Residenzpflicht, Abschiebungen und Internierungslager Widerstand oder anderen gesetzlich legitimierten Repressalien zu leisten sondern gleichzeitig ist es auch unser Ziel, alle Herrschaftsverhältnisse und damit die gesellschaftlichen Ideologien zu überwinden.
Bei der Analyse aller Unterdrückungsverhältnisse ist es wichtig festzustellen, dass Herrschaftsverhältnisse grundsätzlich miteinander verknüpft, wechselseitig verwoben und in gleichem Maße problematisch sind. So bleibt die kapitalistische Vergesellschaftung mit ihren Mechanismen und Auswirkungen nicht auf die Sphäre der Ökonomie beschränkt, sondern strahlt in alle Lebensbereiche über.

In kapitalistischen Gesellschaften kommt dem Staat die Aufgabe zu, die Interessen des Kapital auf einen gemeinsamen hohen Nenner zu bringen. Sein Zweck ist, die Bedingungen zur Anhäufung und Verwertung von Kapital zu verbessern. Dazu gehört zum Beispiel der Schutz des Privateigentums, das Bereitstellen von Bildung, um qualifizierte Arbeitskräfte hervorzubringen oder an den Grenzen Menschen nach ihrer Nützlichkeit auszusieben. Im kapitalistischen Wirtschaftssystem wird zwischen nützlichen und unnützlichen Menschen unterschieden. Wer nichts nutzt, ist nichts wert und so quasi überflüssig.

Die kapitalistische Produktion richtet sich an keinem vernünftigen Zweck aus, nämlich ein gutes Leben für alle zu ermöglichen. Hier muss ansetzen, wer erkennen will, warum noch immer massenweise Menschen trotz des gigantischen globalen Reichtums an Hunger oder unzureichender medizinischer Versorgung sterben. Es ist nicht der Verdienst einzelner „bösartiger“ KapitalistInnen, die sich besonders gierig und unsozial verhalten, sondern der normale Gang des Kapitalismus.

… die Abschottung der EU…

Während sich die EU immer mehr bereichert, werden gleichzeitig die Grenzen nach außen immer weiter aufgerüstet. So wird es fast unmöglich das Flüchtlinge diese Grenzen überqueren. So kommt es schon vor, das Europas Außengrenzen mit Minengürteln, Stacheldraht oder meterhohen Zäunen gesichert sind. Desweiteren werden an den Grenzen Auffanglager für Flüchtlinge errichtet. Diese Auffanglager werden von den europäischen Staaten finanziert, um Flüchtlingsströme vor den Grenzen zu stoppen und illegal eingereiste Flüchtlinge sofort abschieben zu können. In den letzten 15 Jahren starben über 6.000 Menschen beim Versuch, diese Grenzen zu überqueren. Die Dunkelziffer wird sich weit über diese Zahl befinden.
Nicht erwünschte Menschen, die es trotz aller Hindernisse schaffen, die militarisierten Grenzen zu überwinden, erhalten keinen rechtlichen Status und sind stets der Gefahr der Abschiebung ausgesetzt. Gegen sie werden einerseits Abschiebeknäste als Mittel zur Abschreckung mit der Androhung des Freiheitsentzugs eingesetzt. Andererseits sind die Knäste das direkte Instrument, diese unerwünschten Menschen – und das sind für die Herrschenden die Mehrheit der Flüchtlinge – aus dem öffentlichen Leben zu entfernen und bis zu ihrer Abschiebung zu verwahren

Gerne wird da vergessen, dass der Reichtum Europas teilweise auf der Ausbeutung und Unterdrückung der Dritte-Welt-Länder basiert. Im Kapitalismus fliehen jährlich über 40 Millionen Menschen vor Krieg, Verfolgung, Hunger, Armut oder weil ihnen ihre Lebensgrundlage entzogen wurde. Wie wir alle, sind sie auf der Suche nach einem besseren Leben. Weltweit haben knapp 800 Millionen Menschen nicht genügend zu essen und leiten an Unterernährung. Täglich sterben 30.000 Kinder an den Folgen von Armut, während bei uns Lebensmittel gezielt vernichtet werden, um die Preise stabil zu halten. Armut und Hunger sind oft die Folgen von Kriegen, die mit der Unterstützung der NATO in den jeweiligen Ländern geführt werden. Dabei geht es nicht um die Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen, sondern nur um die Eigenen Interessen indem Sie Rohstoffressourcen sichern und neue Märkte erschließen.

… es muss um mehr gehen!

Mit der Demonstration am 05.09.2009 wollen wir die Gemeinschaftsunterkunft angreifen als Symbol für die Zustände und die Normalität, die unzähligen Menschen das Leben alltäglich zur Hölle macht.
Es gilt, Widerstand zu organisieren. Wir wollen kein System, das auf Ausbeutung und Unterdrückung basiert, in dem sich niemand frei entfalten und selbstbestimmt leben kann. Wir wollen eine befreite Gesellschaft. Wir wollen eine Welt fernab von Kapitalismus, Rassismus, Antisemitismus, Sexismus, Homophobie, Nationalismus, rassistischen Übergriffen und Abschiebungen , eine Welt in der jeder das Recht hat, dort zu leben wo sie/er will, eine Welt, in der jeder ein schönes Leben führen kann, eine Welt, in der die Produktionsmittel in den Händen aller sind und für die Bedürfnisse der Menschen produziert wird.

Kommt zur Demo am 05.09.2009 nach Würzburg und beteiligt euch am antirassistischen Block

Gemeinschaftsunterkunft Würzburg schließen!

Kapitalismus abschaffen!

No border! No nation! Stop deportation!

Anarchistisches Aktionsbündnis Unterfranken

noborders.blogsport.de

 

GELÖBNIX – Öffentliches Rekrutengelöbnis der Bundeswehr

Aufruf des Münchner Bündnisses gegen Krieg und Rassismus

Donnerstag, 30. Juli 2009, 14 Uhr auf dem Marienplatz
GELÖBNIX – Öffentliches Rekrutengelöbnis der Bundeswehr

Der Marienplatz, politisches Zentrum der Stadt, soll für militärische Selbstdarstellung missbraucht werden. Die Bundeswehr plant dort für den 30. Juli ’09 ein öffentliches SoldatInnengelöbnis. Dies ist ein weiterer Schritt zur Militarisierung öffentlicher Räume.

Diese Zurschaustellung des militärischen Gewaltapparates in der „Guten Stube“ Münchens soll die Öffentlichkeit daran gewöhnen, dass die Bundeswehr und ihre weltweiten Kriegseinsätze alltäglich sind, und damit „salonfähig“ werden.

Aber die Bundeswehr hat in Schulen, in Arbeitsagenturen oder auf dem Marienplatz so wenig zu suchen wie in Afghanistan oder am Horn von Afrika.

Wir wollen kein Militärspektakel in unserer Stadt!

Wie der Presse zu entnehmen war, wurde von der Stadt München vom ursprünglich geplanten Ort der Vereidigung, dem Odeonsplatz, abgeraten. Dieser sei durch die unsägliche Tradition der Aufmärsche der Nazis in München historisch belastet. Aber vom Marienplatz aus haben die Nazis 1938 zu den Pogromen gegen jüdische Bürger aufgerufen. Diese historische Belastung scheint den Verantwortlichen nicht dramatisch genug zu sein.

Wir wollen kein Bundeswehrgelöbnis. Weder auf dem Odeonsplatz noch auf dem Marienplatz noch sonst wo.

Das Gerede von den „humanitären oder friedenschaffenden Einsätzen“ täuscht nicht darüber hinweg, dass in der Bundeswehr das Mordhandwerk gelehrt und gelernt wird, um Krieg gegen andere Länder zu führen.

Deshalb wehren wir uns gegen die Gelöbnisfarce und rufen dazu auf, am 30. Juli ’09 zum Marienplatz zu kommen und lautstark gegen dieses Militärspektakel zu protestieren.

Gelöbnistext ist Heuchelei

Die Bundeswehrsoldaten, die am 30. Juli unter Marschmusik auf dem Marien-platz auflaufen, sollen geloben, „der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen“.

Bereits vor zehn Jahren, im März/April 1999 beteiligte sich die Bundeswehr ak-tiv am völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen Jugoslawien, bombardierte serbi-sche Städte, Industrieanlagen, Brücken, Schulen und Krankenhäuser. Die Bilanz: 3000 Tote, darunter 89 Kinder.

Heute ist die Bundeswehr Teil der NATO-Besatzungstruppen in Afghanistan und beteiligt sich an einem mörderischen Krieg, der die Probleme dieser Region nur vergrößert und tausende Opfer kostet.

Das ist andauernder Verfassungsbruch.

Laut Grundgesetz ist die Aufgabe der Bundeswehr ausschließlich die Landes-verteidigung. Doch für die Regierenden ist dieser Verfassungsgrundsatz längst obsolet geworden. In den „Verteidigungspolitischen Richtlinien“ erklärt die Bundesregierung: „Landesverteidigung entspricht nicht mehr den aktuellen politischen Erfordernissen“.

Stattdessen sei die Bundeswehr heute ein „unverzichtbares Instrument, um die Interessen Deutschlands und seinen internationalen Einfluss zu wahren“. Nichts wird verteidigt!

Die weltweiten Militärinterventionen der Bundeswehr dienen ausschließlich dazu, die Großmachtansprüche Deutschlands und die Expansionsinteressen der Konzerne durchzusetzen, den Zugriff auf die knapper werdenden Rohstoffe militärisch abzusichern und nicht zuletzt den Profitinteressen einer skrupellosen Rüstungsindustrie.

Genausowenig ist die Bundeswehr dazu da, „das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen“, im Gegenteil. Mit dem geplanten Bundeswehreinsatz im Inneren sollen in Zukunft die Streitkräfte gegen die Bevölkerung eingesetzt werden können, gegen Massenproteste und Streiks, nicht zu Verteidigung, sondern zur Unterdrückung von Freiheitsrechten.

Recht und Freiheit verteidigen heißt:

Das erste Recht aller Menschen, und nicht nur des „deutschen Volkes“, ist das Recht auf Leben. Ein Leben in Würde, ohne Krieg, Angst und Unterdrückung. Die Bundeswehr Armee ist aber für das Gegenteil zuständig.

„Gedient“ wäre „unserem Land“, vor allem aber den Menschen in den von der NATO besetzten Ländern, mit dem sofortigen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan und mit der Beendigung aller Auslandseinsätze der Bundeswehr.

Damit würden auch Milliarden-Beträge frei für Bildung statt Bomben, für Studieren ohne Gebühren statt Stationierungskosten, für ökologisch und sozial sinnvolle Dinge statt für Dingos. Militärische Beschaffungskosten sind Abschreibungsposten zum Verschleiß durch Zerstörung.

Recht und Freiheit verteidigen heißt:

Verteidigung der demokratischen und sozialen Rechte, Schluss mit der Überwachung und Bespitzelung der BürgerInnen, Schluss mit der immer weiteren Einschränkung der Versammlungsfreiheit und des Streikrechtes.

Töten auf Befehl ist Mord! Deshalb:

Schluss mit Krieg und Besatzung
Bundeswehr raus aus Afghanistan
Kein Bundeswehreinsatz im Inneren
Bundeswehr abschaffen

Im Klartext müsste die Gelöbnisformel eigentlich heißen:

„Ich gelobe, den Interessen der Rüstungsindustrie treu zu dienen, das Recht der Besitzenden und die grenzenlose Freiheit des globalen Kapitalismus tapfer zu verteidigen und der Profitgier von Banken und Konzernen notfalls auch mein Leben zu opfern.“

Deshalb: Gelobt nix!

Montag 27. Juli 2009, 1800 Uhr:
Antimilitaristische Protestkundgebung auf dem Marienplatz

 

 

 

Sommercamp 2009

Anmeldung unter: (Bitte auf`s Banner klicken)

Mitten in einem Fluss, abgelegen und idyllisch, liegt die Rabeninsel. In ihrer Mitte glänzt ein Badesee, um den herum wir campen werden. Eine Woche lang wollen wir all das tun, wovon uns Notenstress und Arbeits­zwang meist abhalten. Das gute Leben - für ein paar Tage - einen Hauch von Freiheit ge­nießen. Jede Menge Workshops zu den verschiedensten Themen und Tech­niken, Partys und Aktionen erwarten euch!  
Der genuss­vollste polit­ische Termin des Jahres steht an - und wir freuen uns auf die gemeinsame Zeit, die uns spüren läßt, das wir mehr wollen als das, was diese Gesellschaft uns bietet, viel mehr!

Programm (kleiner Ausschnitt)


Samstag:
Eröffnungsparty
(sounds of revolution)

Sonntag:

  • Utopie und Wirklichkeit
  • Antifaschistische Strategien
  • Rhetorik

after sunset: Kino

Montag:

  • Kapitalismuskritik
  • Polizeipraxis und Repression
  • Politische Arbeit & Finanzen

after sunset: survivle-action-rally

Dienstag:

  • Bundesarbeitskreis-Treffen
  • Klimawandel und Flucht
  • Aktionsklettern

after sunset: nachtbaden-disco

Mittwoch:

  • Staatskritik
  • Moderne Kriege / Antimilitarismus
  • Basisgruppen-Seminar

after sunset: elektronische Tanzmusik

Donnerstag:

  • Globalisierung und Krise
  • Chance: Kommunalpolitik?
  • Adbusting / Kommunikationsguerilla

after sunset: Casino-Abend

Freitag:

  • Gewerkschaftspolitik
  • Antisexismus & Patriarchat
  • Aktions- & Blockadetraining

after sunset: All-Time-Favorits-Trashparty

Samstag:politische Aktion in JenaKonzert & Abschlussparty

Sonntag: Abschied & abbauen


Wir verstehen unser Camp als selbst verwalteten Raum und versuchen durch kollektive Selbstversorgung und Improvisation die Kosten so niedrig wie möglich zu halten.Für die gesamte Zeit ergeben sich dennoch Teilnahmebeiträge von 65 € für Nicht­verdiener_innen und 80 € für Verdiener_innen.  Alternativ besteht die Möglichkeit tageweise 10 bzw. 12 € zu zahlen. Das Geld könnt ihr entweder vor Ort bei der Anmeldung berappen oder vorab auf  unser Konto überweisen.Kontoverbindung: solid e.V.  |  Berliner Bank, blz.: 100 200 00Kontonr.: 439 385 1500  |  Verwendungszweck: SoCa09 + Name + PersonenWie immer gilt: Am Geld soll die Teilnahme nicht scheitern.



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Das diesjährige Sommercamp von Linksjugend ['solid] findet vom 25.07. - 02.08.2009 auf der Rabeninsel Porstendorf in der Nähe von Jena in Thüringen statt. Der Zeltplatz ist auf einer Saaleinsel gelegen und hat direkten Zugang zu einem Badesee.


Die Plannung laufen auf Hochtouren und in den nächsten Tagen findet ihr hier weitere organisatorische und inhaltliche Details wie Informationen zum TeilnehmerInnenbeitag, den vielen Workshops oder den weiteren Events.


Über die Email soca(ät)linksjugend-solid.de könnt ihr, weitere Informationen anfordern oder uns mitteilen das ihr euch bei der Organisation des Sommercamps beteiligen wollt.

Ihr wißt ja - mitmachen, selbermachen - Kapitalismus kaputtmachen!

Gemeinsam können wir alles schaffen.

 

 

 

 

Bildungsstreik 2009

Bereits im November vergangen Jahres gingen bundesweit rund 80.000 SchülerInnen und StudentInnen auf die Straßen um gegen Studiengebühren, soziale Auslese an Schulen und für mehr Mitbestimmungsrechte der Schüler zu demonstrieren. In diesem Jahr gibt es eine deutschlandweite Aktionswoche mit Demos in fast allen großen Städten, so auch am 17.06.09 in Nürnberg!

Demonstriere mit uns am 17.06.09 auf der Großdemonstration in Nürnberg:


* Kostenlose Bildung für alle! Für die Abschaffung von Studiengebühren!
* Kleinere Klassen – maximal 20 SchülerInnen pro Klasse!
* Für die sofortige Einstellung von ausreichend LehrerInnen!
* Für eine Demokratisierung und mehr Mitbestimmungsrechte an Schulen!
* Für Chancengleichheit an Schulen!
* Nein zu Elitebildung und sozialer Ausgrenzung – Weg mit dem dreigliedrigen Schulsystem!
* Nein zu Sponsoring und Bildungsprivatisierung

Treffpunkt in Weißenburg – zur gemeinsamen Demo-Fahrt nach Nürnberg:

Am: 17.06.09
Um 10.15 Uhr am Bahnhof
Beginn der Demo: 11.30 Uhr Lorenzkirche/ Nürnberg